Implantologie

Ein Zahn wird als nicht erhaltungswürdig diagnostiziert und muss entfernt werden? Ein Zahn oder mehrere Zähne fehlen? Die moderne Implantologie bietet dafür Lösungen.

Wenden Sie sich an DDr. Edwin Biedermann – Ihren Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen mit Spezialgebiet Implantologie. Profitieren Sie von langjähriger Expertise als Konsiliararzt in verschiedenen Ordinationen und als Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten. Modernste High-Tech Geräten und beste Behandlung verhelfen den Patientinnen und Patienten zum chirurgisch eingesetztem Zahnersatz.

Implantologie ist ein in der Zahnmedizin verwendetes Verfahren zum dauerhaften Einbringen künstlicher Zähne in den Kiefer und gilt als fortschrittlichste Methode, um Zahnfunktion mit einer ansprechenden Ästhetik zu rekonstruieren.

Ein Zahnimplantat ist ein chirurgisch eingesetzter, festsitzender Zahnersatz. Optisch ist ein Zahnimplantat nicht von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden und fühlt sich auch wie ein natürlicher Zahn an. Ein Zahnimplantat übernimmt die Funktion der natürlichen Zahnwurzel und leitet die Kaukraft an den Kieferknochen weiter. Der Kieferknochen bleibt durch diese natürliche Belastung aktiv und bildet sich nicht zurück.

Ein Zahnimplantat besteht aus zwei Teilen: das im Kiefer eingesetzte Implantat dient als Zahnwurzelersatz und dem auf dieser „künstlichen Zahnwurzel“ aufgesetzten Zahn oder Krone. Schonend in den Kiefer einoperiert, heilt das Zahnimplantat in den Knochen ein. Das Zahnimplantat selbst besteht aus biokompatiblen Materialien, in unserer Ordination werden deshalb nur Implantate aus Titan eingebracht. Nachdem das Zahnimplantat eingewachsen ist, können einzelne Kronen und Brücken stabil und dauerhaft darauf befestigt werden. Im Gegensatz zur klassischen Brücke werden beim implantatgetragenen Zahnersatz die benachbarten Zähne nicht beschliffen, die gesunde Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten. Dadurch entfällt auch das Risiko, dass durch das Schleifen Entzündungen des Zahnnervs hervorrufen kann.

Die Implantologie ermöglicht die vollständige Rekonstruktion der Zähne sowie einen ästhetischen, vollkommen funktionsfähigen Zahnersatz. Ein fest sitzender Zahnersatz auf Basis eines Zahnimplantats bietet ein natürliches Zahngefühl und eine uneingeschränkte Zahnfunktion wie bei eigenen, gesunden Zähnen. Ein Zahnimplantat ist widerstandsfähig und ersetzt fehlende Zähne für viele Jahre und bei guter Pflege sogar ein Leben lang.

Der Erfolg dieser Behandlung wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Neben der persönlichen klinischen Situation des Patienten (Knochenangebot, Knochendichte des Implantatlagers) spielen das Implantatmaterial, das Implantatdesign und die Implantatoberfläche eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Implantatbehandlung.

Ein Zahnimplantat kann das Leben der Patientinnen und Patienten positiv verändern und erhöht die Lebensqualität. Denn Zahnlücken führen unweigerlich zu einem Kieferknochenrückgang.,

Die wichtigsten Vorteile eines Zahnimplantats für Patientinnen und Patienten:

  • Festsitzender Zahnersatz für einzelne oder mehrere fehlende Zähne
  • Bei guter Pflege können Implantate ein Leben lang halten
  • Einfache Reinigung und Pflege
  • Volle Funktion und natürliches Gefühl wie bei eigenen, gesunden Zähnen
  • Schutz vor Kieferknochenabbau: Die Zugkraft auf den Kiefer wirkt dem Knochenabbau entgegen
  • Kein Beschleifen der gesunden Nachbarzähne
  • Erhalt der natürlichen Funktionsweise der Kiefermuskulatur
  • Gaumenfrei Versorgung im Oberkiefer

Der Weg zum Zahnimplantat: Behandlungsablauf und die wichtigsten Informationen:

Untersuchung und Planung.

Individuelle Analyse der gesundheitlichen Situation und klinischen Vorgeschichte. Im Zuge einer ausführlichen Untersuchung wird der Kieferknochen als auch die parodontale Gesundheit geprüft. Je nach Bedarf wird eine Panorama-Röntgenaufnahme angefertigt und / oder auch eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT).

Auf Basis der Untersuchungen und der Patientengespräche wird ein in individueller Behandlungsplan erarbeitet.

Operation und provisorische Versorgung.

Das Zahnimplantat wird gesetzt. Der chirurgische Eingriff erfolgt mit lokaler Betäubung und ist daher schmerzfrei. In besonders aufwendigen Fällen kann der Eingriff unter Narkose erfolgen. Nachdem das Zahnimplantat m Kiefer fixiert ist, wird entweder als Langzeitprovisorium ein Kunststoffzahn auf dem Zahnimplantat befestigt oder aber eine Einheilkappe zum Schutz über die künstliche Zahnwurzel gesetzt.

Einheilungsphase

Durchschnittlich dauert es drei bis sechs Monate, bis das Zahnimplantat eingewachsen ist. Nach dieser Zeit kann die endgültige Versorgung erfolgen.

Endgültige Versorgung.

Ist das Zahnimplantat stabil, wird der gewünschte Zahnersatz, wie beispielsweise Brücken, Prothesen oder Kronen, aufgesetzt. Dafür wird das Zahnimplantat mit einem Intraoralscanner binnen weniger Minuten schmerzfrei sorgfältig gescannt. Ein Abdruck mit Abdrucklöffel und Abformmasse ist nicht erforderlich. Der passende Aufbau wird im Anschluss laborseitig gewählt und der passende Zahnersatz individuell angefertigt.

Kontrolluntersuchung

Mit der Versorgung des Zahnimplantats ist die Behandlung abgeschlossen. Um die langfristige Haltbarkeit eines Implantates zu gewährleisten, sind regelmäßige Kontrollen und Mundhygienesitzungen dringend notwendig.